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So funktioniert TrustMarx

Von der Produktionslinie bis zum Smartphone des Verbrauchers: ein vollständiger Verifikationsablauf in vier Stufen, mit einem serverseitigen Urteil in Sekunden.

TrustMarx verifiziert ein Produkt, indem es drei unabhängige Dinge in einem Scan prüft: eine kryptografische Signatur, die sich nicht fälschen lässt, eine physische Mikrostruktur, die sich nicht kopieren lässt, und ein Scan-Muster, das Missbrauch nicht verbergen kann.

  1. 1. Registrieren
  2. 2. Etikettieren
  3. 3. Scannen
  4. 4. Urteil
Der Verifikationsablauf: Die Registrierung koppelt eine digitale und eine physische Identität; der Scan bringt beide zurück zum Server – für ein Urteil.

1. Registrierung an der Produktionslinie

Während die Produkte vom Band laufen, erzeugt eine Registrierstation für jede Einheit ein hochentropisches Token und signiert es in einem Hardware-Sicherheitsmodul. Im selben Durchgang erfasst eine Kamera die zufällige Mikrotextur des Etiketts – die Physical Unclonable Function – und registriert deren Template beim Server. Das Produkt besitzt nun eine gekoppelte digitale und physische Identität.

Die Registrierstation ist das sicherheitskritischste Glied der Kette – wie sie geschützt wird, beschreibt unser Sicherheitsmodell.

2. Das Etikett

Das Etikett trägt zwei Dinge: einen scannbaren Code mit dem signierten Token und die Mikrostruktur, die sich beim Druck zufällig gebildet hat. Der Code lässt sich fotografieren und nachdrucken; die Struktur nicht. Diese Asymmetrie ist der Kern des Designs – alles, was ein Fälscher kopieren kann, ist wertlos ohne den Teil, den er nicht kopieren kann.

3. Der Verbraucher-Scan

Ein Verbraucher öffnet die Verifikations-App – kein Konto erforderlich –, richtet die Kamera auf das Etikett, und die App liest den Code und erfasst die Mikrotextur in einem einzigen Schritt. Die Aufnahme wird an den Server gesendet; auf dem Smartphone wird nichts entschieden – es gibt dort also nichts, was sich anzugreifen lohnt.

4. Das Urteil

Der Server verifiziert die kryptografische Signatur, gleicht die erfasste Textur mit dem registrierten Template ab und bewertet den Scan im Kontext: Wurde dieses Etikett schon einmal gescannt? Wo, wie oft, über welchen Kanal? Die Antwort kommt in Sekunden zurück – als eines von vier expliziten Ergebnissen.

Die vier Ergebnisse

Jeder Scan mündet in genau einem dieser Zustände, kommuniziert über Farbe, Symbol und Meldung – nie über Farbe allein.

Original

Die physische Signatur und die kryptografische Identität dieses Produkts stimmen überein. Es ist echt.

Kopieverdacht

Der Code ist gültig, aber die physische Signatur stimmt nicht vollständig überein. Dieses Etikett wurde möglicherweise kopiert.

Fälschung

Die Identität konnte kryptografisch nicht verifiziert werden. Dieses Produkt ist nicht echt.

Nicht bestimmbar

Der Scan konnte nicht zuverlässig abgeschlossen werden. Bitte scannen Sie bei besseren Lichtverhältnissen erneut.