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Häufig gestellte Fragen

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Was ist eine PUF (Physical Unclonable Function)?

Eine PUF ist eine physische Struktur, deren feine Details durch unkontrollierbaren Zufall bei der Herstellung entstehen – sie lässt sich deshalb nicht reproduzieren, nicht einmal vom ursprünglichen Hersteller. Auf einem TrustMarx-Etikett dient diese zufällige Mikrotextur als physischer Fingerabdruck des Produkts: Eine Fotokopie reproduziert die gedruckten Daten, nie aber die Struktur.

Worin unterscheidet sich das von einem QR-Code?

Ein QR-Code besteht aus Daten, und Daten lassen sich perfekt kopieren – ein fotokopierter QR-Code scannt identisch zum Original. TrustMarx koppelt den Code mit einer physischen Mikrostruktur, die sich nicht kopieren lässt, und einer kryptografischen Signatur, die sich nicht fälschen lässt – ein kopiertes Etikett scheitert daher an der Verifikation.

Muss der Verbraucher eine App installieren oder ein Konto anlegen?

Ein Konto ist nie erforderlich, und die Verifikation läuft als leichtgewichtige Web-App (PWA) – der Verbraucher richtet die Smartphone-Kamera auf das Etikett und erhält in Sekunden ein Urteil.

Was passiert, wenn ein Scan keine Entscheidung liefern kann?

Das System liefert explizit das Ergebnis „nicht bestimmbar“ und bittet um einen erneuten Scan unter besseren Bedingungen. Es rät nie im Stillen: Jeder Scan endet in einem von vier expliziten Zuständen – Original, Kopieverdacht, Fälschung oder nicht bestimmbar.

Kann ein Fälscher, der genau weiß, wie das System funktioniert, es überwinden?

Das Design zu kennen hilft nicht. Eine Identität zu fälschen erfordert einen privaten Schlüssel, der ausschließlich in einem HSM erzeugt und verwendet wird und nicht exportiert werden kann. Ein Etikett zu kopieren erfordert die Reproduktion zufälliger physischer Mikrostruktur – konstruktionsbedingt nicht machbar. Und großangelegte Missbrauchsmuster fängt die serverseitige Scan-Intelligenz ab.

Was ist – ehrlich gesagt – das schwächste Glied?

Die Registrierstation – der Punkt, an dem Identitäten entstehen. Ein Angreifer, der eine legitime Station kontrolliert, könnte Produkte registrieren, die als echt verifizieren. Deshalb nutzen Stationen hardwaregebundene Authentifizierung, manipulationssichere Audit-Logs, begrenzte Chargenvolumen und Anomalieprüfung. Wir dokumentieren das offen in unserem Sicherheitsmodell.

Erhebt die Verifikation personenbezogene Daten von Verbrauchern?

Nein. Die Verifikation benötigt kein Konto und keine personenbezogenen Kennungen. Grobe Geosignale werden aggregiert zur Anomalieerkennung genutzt, im Einklang mit DSGVO und KVKK. Auch auf dieser Website werden für die Spracherkennung keine rohen IP-Adressen gespeichert.

Wie integriert sich das in unsere Produktionslinie?

Registrierstationen werden über eine dokumentierte API an bestehende Linien angebunden, und ERP-/Commissioning-Konnektoren ordnen Chargen, SKUs und Kanäle zu. Typische Piloten starten auf einer Linie mit einer SKU-Familie und skalieren von dort aus.

Funktioniert es offline?

Das Urteil wird immer serverseitig berechnet – der Abgleich des physischen Fingerabdrucks erfordert das registrierte Template, das den Server nie verlässt. Der Scan selbst benötigt lediglich eine normale mobile Datenverbindung; Spezialhardware ist nicht erforderlich.

Wie schnell ist eine Verifikation?

Das Ziel ist eine Ende-zu-Ende-Erfahrung von unter fünf Sekunden vom Scan bis zum Urteil – inklusive Signaturprüfung, physischem Abgleich und Anomaliebewertung.